16. März 2020  / Manuela Topolski

ERL: Hallo Hans, Respekt zur bestandenen Prüfung als Betriebswirt nach Handwerksordnung (HWO). Du bist anscheinend ein richtiger Streber. Eine 1,0 ist zu lesen. Hast Du Tag und Nacht gelernt?

Hans: Danke, mit dem habe ich ehrlich gesagt selber nicht gerechnet. Habe aber wirklich viel gelernt.

ERL: Die Weiterbildung hast Du neben Deiner täglichen Arbeit absolviert. Erzähl uns mal was Deine Ausgangssituation war und wie Du auf diese Idee gekommen bist?

Hans: Zum Ablauf meiner Probezeit fand ein Personalgespräch mit der Geschäftsleitung und dem Abteilungsleiter statt mit der berühmten Frage „wo siehst du Dich in fünf Jahren“. Ich antwortete, dass ich überlegt habe diese Weiterbildung zu machen um zum einen mich selbst zu verbessern und zum anderen mich attraktiver für das Unternehmen zu machen. Das Unternehmen unterstützte mich daraufhin, diesen Weg einzuschlagen.

ERL: Was ändert sich jetzt für Dich in Deiner täglichen Arbeit?

Hans: Ich versuche natürlich das Gelernte bestmöglich zum Nutzen des Unternehmens einzusetzen.

ERL: Welche Empfehlung hast Du an Schulabgänger? Gleich studieren, oder doch zuerst das ehrliche Handwerk erlernen?

Hans: Ich denke, dass das jeder für sich selber entscheiden muss. Ich persönlich bin froh, dass ich auf 13 Jahre Berufserfahrung am Bau zurückblicken kann. Zudem habe ich in diesem Zeitraum sehr viel gelernt, da ich vom Azubi, zum Gesellen, zum Polier und Maurermeister alle Stationen durchlebt habe und gewerkeübergreifend im Einsatz war. Von dieser Erfahrung profitiere ich heute natürlich bei meiner täglichen Arbeit im Büro.

Vielen Dank für Deine Zeit! Wir freuen uns sehr, dass Du Deine neuen Fähigkeiten zum Wohle unserer Firma einsetzen wirst!