1. März 2016  / Manuela Topolski

Die Immobilie gilt seit jeher als klassische Investition, die sich vor allem auch in Krisenzeiten als stabiles Investment bewährt hat. Dies ist auch ein Grund, weshalb die Nachfrage nach Immobilien, insbesondere auch als Kapitalanlage in den letzten Jahren gestiegen ist. Auch Deutsche Stiftungen haben diesen Trend erkannt und setzen zunehmend auf den heimischen Immobilienmarkt.

Die Nachfrage nach Sachwerten wird weiter steigen

Der Markt für Pflegeimmobilien gehört dabei zu den interessantesten und sichersten Wachstumsmärkten in Deutschland. Stiftungen haben mit ihrem Vermögen ein einflussreiches Mittel der finanziellen wie ideellen Beteiligung und die Möglichkeit ökonomische und ethische Werte im Einklang zu mehren. Vor allem der immer größer werdende Bedarf an Pflegeplätzen bedient die zweckbezogene Investition und ermöglicht die Bereiche Förderzweck sowie Kapitalanlage miteinander zu vereinbaren. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass in den kommenden Jahren etliche neue Pflegeplätze vonnöten sein werden. Bis 2030 gehe beispielsweise die Bertelsmann Stiftung von einer Steigerung von 50 % aus. Zur steigenden Anzahl von Pflegebedürftigen kommt zudem die Tatsache, dass immer mehr Menschen im Alter alleine Leben und durch die abnehmende Familienbindung die Pflege zu Hause immer weiter abnimmt. Als Folge daraus wird die stationäre Unterbringung in Pflegeeinrichtungen weiter gefördert. Ohne die privaten Investitionen in Pflegeimmobilien kommt auch die öffentliche Hand nicht hinterher, neue Pflegeplätze zu schaffen. Die Folge: Es droht ein Pflegenotstand.

 

Investieren in Pflegeeinrichtungen und hohe Erträge erwirtschaften

Stiftungen sind an möglichst stabilen und planbaren Kapitalerträgen interessiert. Mit Pflegeimmobilien in Form von Pflegeappartements und Anlagen für seniorengerechtes Wohnen können institutionelle Anleger hohe Renditen erreichen und gleichzeitig in eine  soziale und nachhaltige Kapitalanlage investieren. Die Höhe der Investition kann dabei vollkommen flexibel, von einem einzelnen Pflegeappartement im Teileigentum bis hin zum Kauf einer Pflegeimmobilie im Ganzen, gewählt werden. Zu den Vorteilen zählen langfristige Mietverträge (meist über 25 Jahre mit Verlängerungsoption), dadurch regelmäßige und sichere Mieteinnahmen mit daraus resultierendem Inflationssschutz. Eine fundierte Standortanalyse und nachhaltige Betreiberauswahl machen Pflegeimmobilien zu einer sicheren Kapitalanlage. Ein entscheidendes Kriterium für eine qualitativ hochwertige Pflegeimmobilie ist der Bauträger. Nur ein Bauträger mit großer Erfahrung kann den langfristigen Investitionserfolg mit Pflegeimmobilien bestmöglich sicherstellen.

Bei der Wahl der richtigen Pflegeimmobilie gilt es daher die wichtigsten Eckdaten zu prüfen und einen Spezialisten in diesem Marktsegment aufzusuchen.  

Hier können Sie sich den Artikel in der Ausgabe „Mit Vermögen gestalten“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen als PDF herunterladen.